Die Zukunft des Buches

TweetDas Buch und seine Zukunft. Darüber machen sich derzeit viele Menschen in der ganzen Welt intensiv Gedanken – meistens sitzen diese Menschen in den Verlagen. Bisher sieht die Zukunft es Buches so aus, dass wir auf eBook-Readern und iPads eins-zu-eins übertragene Bücher im PDF- oder ePub-Format vorfinden. Spannend ist das …

Qwiki – Multimediale Wissensbasis – Zukunft der Informationsaufbereitung?

TweetSeit einiger Zeit bin ich Alpha-Tester der neuen Plattform Qwiki und bin seit der ersten Präsentation auf dem TechChrunch Disrupt am 27.09.2010 begeistert. Qwiki ist eine neuartige Darstellungsform von Informationen – eine Konkurrenz zu Wikipedia? Qwiki benennt seine Mission mit “Qwiki’s goal is to forever improve the way people experience …

Exklusiver Kunstmarkt mit vipartfair im Netz – ein Flop?

TweetVom 22.-30. Januar gab es ein spannendes Projekt im Internet zu beobachten  – die vipartfair, die erste grosse Online-Kunstmesse, bei der man die 7500 Werke von über 200 Künstlern von 138 Galerien aus 30 Ländern in Augenschein nehmen konnte. Exklusiv hinsichtlich der Kunst und ihrer Preise war diese Messe, nicht …

Einfach gute User Stories schreiben

TweetImmer mehr Unternehmen und Entwicklungsteams gehen zur agilen Softwareentwicklung über. Während die IT-Abteilungen in der Regel mit den Basics der agilen Methodik vertraut sind, stellt diese die Anforderungs- und Produktmanager sowie neue Product Owner häufig vor grössere Herausforderungen. Wenn man zum ersten Mal ins Schwimmbad springt, taucht man ja auch …

Recent Articles:

Qwiki – Multimediale Wissensbasis – Zukunft der Informationsaufbereitung?

qwiki-screen

Seit einiger Zeit bin ich Alpha-Tester der neuen Plattform Qwiki und bin seit der ersten Präsentation auf dem TechChrunch Disrupt am 27.09.2010 begeistert. Qwiki ist eine neuartige Darstellungsform von Informationen – eine Konkurrenz zu Wikipedia?

Qwiki benennt seine Mission mit “Qwiki’s goal is to forever improve the way people experience information”. Worum geht es? Es geht nicht um ein zweites Wikipedia, sondern um eine neue Form bestehende Informationen in einer multimedialen Form aufzubereiten. In beeindruckender Form werden Bilder und Textinformationen von dem weiblichen Sprachroboter präsentiert, so dass ein Videoerlebnis entsteht.

Die Navigation ist intuitiv, die Oberfläche wirkt aufgeräumt und es macht Freude zu stöbern. Ein schönes Feature ist, die Präsentation  zu pausieren bzw. auf dem Zeitstrahl bildbasiert vor und zurück zu springen.

Auch die Empfehlungen zu weiteren Artikeln sind  gelungen. Qwiki verweist zudem auf die entsprehenden Ressourcen zu dem angefragten Stichwort auf Wikipedia, Google, Fotopedia und Youtube, aus denen die Inhalte von Qwiki u.a. zusammengebaut werden.

qwiki-starwars

Screenshot von qwiki - Stichwort "Starwars"

Aktuell ist Qwiki nur in Englisch verfügbar; der weibliche Sprachroboter ist zunächst sehr beeindruckend, aber einige Worte, insbesondere aus dem Deutschen, sind nicht verständlich. Da ist es hilfreich den vorgelesenen Text parallel auf dem Screen präsentiert zu bekommen.

Das StartUp setzt auch auf die Mithilfe der User durch Ratingfunktionen und die Möglichkeit, durch Empfehlungen zu Bildern und Videos oder zur Sound- und Sprachqualität das Angebot zu verbessern.

Ich bin gespannt, was aus dieser Idee wird. Einsatzmöglichkeiten lassen sich viele denken und zukünftige Modelle könnten mobile Reiseführer mit location based Services, E-Learning und viele mehr sein.

Exklusiver Kunstmarkt mit vipartfair im Netz – ein Flop?

January 31, 2011 Internetportal No Comments
vipartfair

Vom 22.-30. Januar gab es ein spannendes Projekt im Internet zu beobachten  – die vipartfair, die erste grosse Online-Kunstmesse, bei der man die 7500 Werke von über 200 Künstlern von 138 Galerien aus 30 Ländern in Augenschein nehmen konnte. Exklusiv hinsichtlich der Kunst und ihrer Preise war diese Messe, nicht aber wegen ihres irreführenden Namens, denn VIP steht für “Viewing in Private”.

Damit ist den Veranstaltern sicher ein respektables Angebot gelungen, welches um Kurzfilme über Künstler ergänzt wurde. Mit dem VIP-Zugang, den man für 100 bzw. 20 Euro erwerben konnte war der direkte Dialog per Chat mit den Galeristen treten – wenn denn diese Funktion viele genutzt hätten.

Einführungsvideo von der Homepage vipartfair.com

Trotz angeblich einfacher Programmierung brach die Seite leider nach zwei Tagen zusammen, was der Anbieter kurzfristig über Nacht behebenkonnte. Es wurden verschiedene Besichtigungstouren angeboten sowie der Einstieg nach Künstler und Galerie. Die Präsentation der Bilder erfolgte an einer weißen Wand, welche sich “verschieben” ließ – eine einfache Darstellungsform, die durch den Schatten einer Person ergänzt werden konnte, um ein Gefühl für die Größendimension der Kunstwerke zu erhalten.

Soweit, so gut, aber die temporäre Plattform liess eine intuitive Benutzerführung vermissen. Weder ein Filter nach Kunstrichtungen, Preisleveln noch eine grographische Kartendarstellgung zur Auswahl von Galerien oder Thumbnails der Künstler wurden genutzt, um das Navigieren und Finden zu unterstützen. Trotz des visuell gut nutzbaren Genres geriet das Messeangebot zu einer eher unübersichtlichen und schwer durchschaubaren Veranstaltung.

Auch wenn nicht alles ganz rund lief und intuitiv war, es war sicher ein Schritt in die richtige Richtung und auf künstlerischer Ebene hochspannend all dieses Kunstwerke sehen zu können. Ich freue mich auf eine Neuauflage im kommenden Jahr.

Einfach gute User Stories schreiben

User-Stories-Cards

Immer mehr Unternehmen und Entwicklungsteams gehen zur agilen Softwareentwicklung über. Während die IT-Abteilungen in der Regel mit den Basics der agilen Methodik vertraut sind, stellt diese die Anforderungs- und Produktmanager sowie neue Product Owner häufig vor grössere Herausforderungen. Wenn man zum ersten Mal ins Schwimmbad springt, taucht man ja auch nicht gleich 50 Meter durch.  Heisst, aller Anfang ist schwer, aber es lässt sich leicht lernen – und – ich bin der Meinung, dass jeder User Stories schreiben kann.

Die drei Bestandteile der User Story

Eine User Story beschreibt ein Stück Funktionalität aus der Sicht des Benutzersund besteht aus drei Bestandteilen:

  1. Name
  2. Beschreibung
  3. Akzeptanzkriterien

Folgende Schritte sollen helfen gute User Stories zu schreiben:

1. Als [Benutzerrolle] will ich [Ziel/Aktion], so dass ich [Grund für das Ziel]

An einem Beispiel sieht das folgendermaßen aus:

Name: Geld am Automaten abheben

Beschreibung: Als ein [Kontoinhaber] will  ich Geld vom Automaten abheben, so dass ich außerhalb der Öffnungszeiten Geld bekomme.

Aktzeptanzkriterien:

1. Szenario: Konto verfügt über ausreichend Geld:

Vorausgesetz, dass ausreichend Geld auf dem Konto des Kontoinhabers ist, die Karte gültig ist und der Automat mit genügend Geld gefüllt sind, gibt der Automat die angeforderte Geldmenge aus und die EC-Karte zurück.

2. Szenario: Karte ist ungültig

Vorausgesetzt, dass die Karte ungültig ist, wird diese vom Automaten einbehalten, unabhängig wieviel der Kontoinhaber abheben möchte. Der Automat gibt den Grund im Display an.

…..


2. Akzeptanzkriterien

Die Akzeptanzkriterien sind zwingender Bestandteil von User Stories und vermutlich der schwierigere Teil. Sie helfen bei der Fokussierung auf die konkrete Beschreibung, schaffen eine höhere Verbindlichkeit, machen die Stories in der Regel überhaupt erst richtig messbar für die Entwickler und sparen schlicht Zeit in der Kommunikation.

3. Nutzung von Cards

Es hat sich bewährt User Stories auf Karteikarten zu schreiben. Das hat mehrere Vorteile. Die Größe zwingt bereits zu einer kurzen Fassung und anschliessend lassen sich die Stories sehr schön an der Metaplanwand organisieren und besprechen.

4. Detaillierung von User Stories

In der Regel macht es Sinn, User Stories immer zu sammeln und erst wenn die Realisierung ansteht detailliert auszuformulieren. Dabei kann eine übergeordnete User Story, auch Epic genannt, mehrere User Stories ergeben.

5. Woran merke ich, dass die User Stories nicht gut sind?

  1. Die User Story ist sehr lang (mehrere Sätze).
    Die Story ist vermutlich teilbar und wird mit der Länge nicht eindeutiger.
  2. Die User Story bezieht sich auf mehrere Funktionen.
    User Stories müssen in die kleinste teilbare Anforderungsbeschreibung unterteilt werden.
  3. Die Story erzeugt Diskussionen und Fragen.
    Die Story ist nicht konkret und verständlich genug.
  4. Die Story beinhaltet technische Lösungen.
    User Stories sind grundsätzlich lösungsneutral formuliert.

6. Die INVEST-Kriterien

Eine gute User-Story sollte immer die folgenden INVEST-Kriterien erfüllen:

  • Indipendent: Die Story muss unabhängig von anderen Stories sein und darf nicht die Umsetzung einer anderen Story voraussetzen.
  • Negotiable: User Stories sind nicht in Stein gemeißelt (wie z. B. Anforderungen bei klassischen Pflichtenheften), sondern dienen mit ihrer Beschreibung dem engeren Dialog zwischen Anforderern bzw. Kunde und den Entwicklern.
  • Valuable: Die Stories sollten einen erkennbaren Mehrwert liefern. Anonsten können sie auch verworfen werden.
  • Estimatable: Eine Story muss so überschaubar sein, dass die Entwickler die Umsetzung der Anforderung beschätzen können. Zudem müssen die Entwickler natürlich über die entsprechenden fachlichen und technischen Kompetenzen verfügen.
  • Small: Über den konkreten Umfang von User Stories muss letztlich das Team entscheiden. Stories können „zu groß“ und „zu klein“ sein. Als grobe Regel gilt: Die komplette Umsetzung einer Story soll mindestens einen halben Personentag und maximal zehn Personentage erfordern.
  • Testable: Die Tests bilden den Maßstab dafür, ob eine Story erfolgreich abgeschlossen wurde oder nicht. Daher muss die Testbarkeit zwingend gewährleistet sein.

Die Zukunft des Buches

November 2, 2010 Social Media No Comments
futureofthebook

Das Buch und seine Zukunft. Darüber machen sich derzeit viele Menschen in der ganzen Welt intensiv Gedanken – meistens sitzen diese Menschen in den Verlagen. Bisher sieht die Zukunft es Buches so aus, dass wir auf eBook-Readern und iPads eins-zu-eins übertragene Bücher im PDF- oder ePub-Format vorfinden. Spannend ist das nicht, vielleicht gerade noch praktisch für Menschen, die hunderte von Büchern bei sich haben wollen. Meiner Meinung nach wird das Buch auch ein Buch bleiben, so richtig mit Seiten, die man knicken und blättern oder hineinschreiben kann.

Richtig spannend wird es erst, wenn es darum geht ganz neue Formate für die in aufstrebende Gattung Tablet-PC zu entwicklen. Applikationen, die nicht wie ein eBook linear sind, sondern viele Wege und Zugänge zulassen, Applikationen, die die Multimedialität ebenso nutzen wie die neuen haptischen Bedienungsmöglichkeiten des Pinchens und Wischens oder gar von Social Media.

Ein paar schöne Anregungen sind mir in einem Video von IDEO aufgefallen, deren Konzeptentwürfe Nelson, Coupland und Alice heissen:

The Future of the Book. from IDEO on Vimeo.

Wo seht ihr die Zukunft des Buches? Wie könnten künftige Formate auf Tablet-PCs aussehen?
Ich bin gespannt, was in den nächsten Jahren auf einem der dynamischsten Märkte passieren wird.

Wer bloggt hier?

Willkommen auf meinem Blog über neue, online, social und mobile Medien. Hier schreibt Benedikt Haack, Freiberufler.

Apropos Media on Facebook

Twitterstream


Letzte Kommentare

    Kategorien

    Artikelhistorie

    Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Blogverzeichnis Blog Top Liste - by TopBlogs.de